Wie groß ist dein ökologischer Fußabdruck?

Jede*r konsumiert Rohstoffe und Energie, produziert Müll und Abgase. Welche Auswirkungen das auf unseren Planeten hat, sagt uns der ökologische Fußabdruck, den jede*r Einzelne berechnen kann. 

Beeinflusst wird er von diesen Bereichen:

  1. Konsum
  2. Freizeit
  3. Essen
  4. Transport und Mobilität

Es kommt also darauf an, was du isst, wie du dich fortbewegst (Auto, Fahrrad, zu Fuß), was du in deiner Freizeit so machst und ob du sonst noch viele Rohstoffe verbrauchst, weil du z.B. viel einkaufst. 

Gemessen wird der ökologische Fußabdruck in Global Hektar (gha). Dabei wird deine Lebensweise in Beziehung zur produktiv nutzbaren Fläche auf der Erde gesetzt. Wenn jeder Mensch einen so großen Fußabdruck hätte wie wir in Österreich, dann würden wir drei Planeten benötigen. 

Berechnen und etwas unternehmen!

Berechne deinen ökologischen Fußabdruck und schau, ob du eventuell noch etwas daran verbessern kannst. Dafür reichen oft schon kleine Taten: Geh zu Fuß oder fahre mit den Öffis und dem Rad, reduziere deinen Müll, vermeide Plastik und verwende so viele Dinge wie möglich wieder. Beim Essen kannst du darauf achten, nur biologisch hergestellte Lebensmittel, möglichst aus deiner Region zu kaufen und saisonal zu essen, also zu jeder Jahreszeit nur die Nahrungsmittel, die auch gerade von Natur aus verfügbar sind. Außerdem verbessert es deinen ökologischen Fußabdruck sehr, wenn du statt Fleisch oft vegetarisch isst.

Auch Haustiere haben einen Einfluss, weil z.B. gerade Hauskatzen einen sehr negativen Einfluss auf die heimischen Tierarten haben, weil sie durch ihren ausgeprägten Jagdinstinkt alles jagen und töten. Wenn du gerne Kleidung einkaufst, achte darauf, dass du langlebige Sachen kaufst oder noch besser, Second Hand. Dasselbe gilt für elektronische Geräte wie Fernseher, Laptop, Tablet… Eigentlich ist es gar nicht so schwer, etwas zu verändern! Wichtig ist, dass du auch deine Freundinnen und Freunden und deine Familie dazu motivierst, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Denn je mehr Menschen dabei mithelfen, umso besser für unseren Planeten!

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